Best of Sizilien mit Liparischen Inseln



Inselrunde in Top-Hotels mit Palermo, Cefalù, Taormina, Etna, Syrakus, Noto, Agrigent, Erice

1.Tag: Anreise mit der Fähre ab Civitavecchia (bei Rom)
Mit einem frühen Start über die Alpen erreichen wir am späten Nachmittag die Fähre vor den Toren Roms. Die Grandi Navi Veloci bringen uns bequem über Nacht in die sizilianische Hauptstadt Palermo, deren Besichtigung wir für den Abreisetag geplant haben.

2. Tag:  Zauber der Madonien – Cefalu (ca. 55 km/400 bergauf/1400 bergab)
Wir queren die Strecken des legendären Autorennens „Targa Florio“ und erreichen mit dem Bus bei Petralia auf 1000 m Höhe den Naturpark der Madonien.  Vorbei an Gangi, das zum schönsten Dorf Italiens gewählt wurde, steigen wir leicht bis Geraci Siculo. Zwischen dem fast 2000 m hohen Pizzo Carbonara und dem meist weißen Ätna in der Ferne bietet sich eine herrliche Aussicht über das Herz Siziliens mit der geschichtsträchtigen Stadt Enna.  Durch Korkeichen-, Ulmen- und Stechpalmen-Wälder rollen wir hinab nach Castelbuono, dem Hauptort der Madonien:  Cappuccino-Zeit.
Überwiegend bergab geht es bis zur Küste bei Cefalu. Die Stadt beeindruckt nicht nur durch ihre Lage am Fuß eines steilen Burgfelsens. Auch der Normannen-Dom mit herrlichen Mosaiken (UNESCO-Welterbe) und die mittelalterlichen Bäder verleihen der Stadt eine orientalische Note. Anschließend Bustransfer zum 4-Sterne-Hotel Riviera del Sole (2 Nächte)  am Strand von Piraino, mit Blick zu den Eolischen Inseln.

3. Tag: Schiffsausflug nach Lipari und Vulcano
Wir wohnen nahe an Milazzo, dem wichtigsten Fährhafen für die reizvollen 7 Vulkan-Inseln. Neben dem daueraktiven Stromboli ist insbesondere der Krater von Vulcano mit seinen Solfataren speziell im Abendlicht ein unvergessliches Erlebnis. Doch auch die Hauptinsel Lipari lässt sich mit Fahrrad oder Vespa wunderbar auf einem asphaltierten Rundkurs mit beeindruckenden Aussichtspunkten erkunden. Die Bimsstein-Brüche sind mittlerweile Weltkulturerbe und verleihen der Insel durch das türkise Wasser etwas Südseeflair.
Wer Bootsfahrten weniger liebt, findet vom Hotel weg sowohl aussichtsreiche Radstrecken oberhalb der Küste z.B. über Patti zum Heiligtum der Schwarzen Madonna von Tyndari, als auch attraktive Bergdörfer im Naturpark der Nebroden.

4. Tag: Alcantara-Schlucht und Taormina (ca. 60 km /1400 Hm bergab/300 bergauf)
Die Portella Mandrazzi auf 1120 m Höhe ist unser Tor zum Ätna und zur Alcantara-Schlucht. Eine herrliche Abfahrt über Francavila di Sicilia bringt uns in die berühmte Schlucht aus Basaltgestein. Nach einem Picknick gelangen wir zu Goethes Lieblingsplatz, dem griechischen Theater von Taormina. Mit dem unbeschreiblichen Blick zum oft verschneiten Ätna eingerahmt von den antiken Theater-Gemäuern und Kirch- und Festungstürmen Taorminas. Der touristische Hauptort Siziliens hat im 19. Jahrhundert die Sehnsucht nach dem Land wo die Zitronen blühen selbst in königlichen Kreisen beflügelt – mit Sonderzügen von Paris und London. Mit Blick zur malerischen Isola Bella radeln wir zu unserem Strandhotel für die nächsten 2 Nächte, dem schön gelegenen, individuell gestalteten 4-Sterne-Hotel Arethusa in Giardini Naxos.

5. Tag: Tag des Ätna: Junge Lava, Panoramen und endlose Abfahrt bis Linguaglossa (35 -50 km)
„Mongibello“ – Berg der Berge auf Arabisch – mit über 3300 m Höhe formt er das Dach Siziliens. Ob wir weiterhin aktiven Vulkanismus beobachten können? Die Häufigkeit der Eruptionen ist beeindruckend, zuletzt sehr intensiv am 23.10.21. Der Bus bringt uns auf fast 2000 m Höhe hinauf, doch wieweit wir uns dem Gipfel-Krater nähern können, hängt vom Wetter und der Aktivität ab. Bei optimalen Bedingungen besteht für E-Mountain-Biker die Chance auf eine Annäherung der 3000er-Grenze nahe dem Observatorium, was die Abfahrt auf 2500 Höhenmeter und die Aussicht entsprechend erhöhen würde. Auf jeden Fall gibt es im Bereich der Monti Sartorius eine faszinierende Vulkan-Birken-Landschaft zu bewundern, bevor wir eine herrliche Abfahrt bis Linguaglossa genießen können.  Je nach Aufenthaltslänge am Berg bleibt noch Zeit für einen 10 km langen radelbaren Abschnitt einer alten Bahntrasse vom Winzer-Ort Linguaglossa über Castiglione bis Rovitello – auf Wunsch mit Weinprobe.

6. Tag: Necropole Pantalica – Syracus (55 km /1000 Hm ab Buccheri bergab/240 Hm Aufstieg)
Wie der Ätna und die Liparischen Inseln wurden auch die Nekropolen von Pantalica mit ihren 5000 Grabhöhlen und Kirchen aus der Bronzezeit zusammen mit Syrakus auf die UNESCO Welterbe-Liste gesetzt. Eine faszinierende Symbiose aus kultureller Besonderheit und landschaftlicher Schönheit und dann noch durch eine traumhafte Radroute im Canyon des Rio Anapo auf einer alten Bahntrasse erreichbar. Nachmittags bleibt noch Raum für eine Besichtigung der einst mächtigsten Stadt des Mittelmeerraumes: Syrakus. Zu Zeiten von Archimedes („störe meine Kreise nicht“ waren hier seine letzten Worte) und Dionys, dem Tyrannen war es eine Millionenstadt! Zeugnisse sind u.a. das größte griechische Theater und das „Ohr des Dionysos“ sowie ein in eine Kirche umgewandelter Tempel auf der Halbinsel Ortygia.Die nächsten beiden Nächte verbringen wir im 4-Sterne Torre don Virgilio Country Hotel nahe Modica.

7. Tag:  Barockstädte mit Muße und Meer (ca. 35 km, 520 Hm bergab)
Noto, die vermutlich schönste der berühmten Barockstädte, die nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 1693 komplett neu entstanden ist, besuchen wir mit dem Bus bei stimmungsvollem Licht. Nachdem wunderbare Radstrecken teils schluchtartig über Modica (mit Kirche San Giorgio) und Scicli, einem unbekannten Barock-Kleinod, hinab zum Meer führen, wollen wir nach dem Picknick auch mal die langen Sandstrände Südsiziliens nutzen.  Etwas Zeit um die Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten.

8. Tag: Agrigent-Besichtigung und Wechsel der Inselseite (300 km Busfahrt, ca. 25 km flach per Rad)
Die antike Stadt Akragas mit 10 dorischen Tempeln beeindruckt mit erhöhter Lage und Weitläufigkeit.
Nach einem Rundgang wollen wir hier unsere Räder auspacken, um vom Tal der Tempel zur blendend weißen Felsformation „Scala dei Turchi“ zu kommen und noch ein Stück entlang der abwechslungsreichen Südküste überwiegend auf Nebenwegen zu fahren. Wir wohnen die letzten beiden Nächte im historischen Castellamare del Golfo im stimmungsvollen  4-Sterne-Hotel Cetarium am Meer.9. Tag: Erice – Naturpark Zingaro – Castellamare (50 km/1100 Hm bergab/500 Hm bergauf)
Bustransfer nach Trapani, mit den Rädern in die Seilbahn und hinauf nach Erice, einem herrlichen Aussichtspunkt auf die vorgelagerten Ägadischen Inseln. Der mittelalterliche Ort ist der reizvollste Ort der Westküste.
Das älteste Naturschutzgebiet Siziliens, den Naturpark Zingaro, erreichen wir auf Nebenstraßen. Am Eingang locken herrliche Badebuchten, doch der Küstenwanderweg im Park lohnt wirklich einen Besuch. Die „Faraglioni“ von Scopello, verstreute Felsformationen im Meer, bilden eine Postkarten-Szenerie mit dem türkisblauen Meer. Eine der schönsten Urlaubsecken von ganz Sizilien.

10. Tag: Piana degli Albanesi – Monreale – Palermo (ca. 35 km, 850 Hm bergab, 200 bergauf)
Mit einem Transfer zu einer besonderen Stadt, die von Bürgern albanischer Herkunft geprägt ist, beginnen wir den letzten Reisetag. Teils wieder einer früheren Bahntrasse folgend erreichen wir Monreale, womit wir fast alle Welterbe-Stätten Siziliens komplettieren (Besichtigung). Die Mosaiken im Dom lassen einen vergessen, dass wir noch im Okzident unterwegs sind. Ein Besuch der „schönsten Mumie der Welt“ in der Kapuziner-Gruft gehört zum Besuch der Insel-Hauptstadt Palermo wie ein Milzbrötchen – sicher nicht jedermanns Geschmack, aber unvergesslich. Für Freunde der Kunst ist die Liste der palermitanischen Höhepunkte lang  – wir versuchen, die beste Option für die Gruppe zu finden. Am Abend startet unsere Nacht-Fähre wieder retour.

11. Tag Heimreise ab Civitavecchia
Ankunft am Abend gegen 20 Uhr.

Steckenverlauf:

Unsere Leistungen

Fahrt im Fernreisebus
- 8 x Übernachtung mit Halbpension in ausgesuchten -Hotels in besonderer Lage
- Fährüberfahrt in Innenkabinen (Außenkabinen gegen Aufpreis)
- Reichhaltige Frühstücks-Buffets und Kennenlern-Aperitif
- Radreiseleitung Hans Reissmüller
- Überschaubare Gruppengröße von ca. 20 (max. 24) Personen

Besonderheiten:

Neu im Programm


Zustiege

Kempten Eisstadion (Memminger Straße)

RAD Best of Sizilien mit Liparischen Inseln mit Hans Reissmüller


Fr. 14.10. bis Mo. 24.10.2022
ab 1605,- €
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Do. 07.07.

max: 31.2 °C
min: 21.1 °C
Sonne: 14.5 h
Regen: 25 %

Fr. 08.07.

max: 32.3 °C
min: 21 °C
Sonne: 15 h
Regen: 50 %

Sa. 09.07.

max: 31.7 °C
min: 20.3 °C
Sonne: 15 h
Regen: 10 %

So. 10.07.

max: 28.6 °C
min: 20 °C
Sonne: 15 h
Regen: 10 %

Mo. 11.07.

max: 29.1 °C
min: 19.9 °C
Sonne: 14 h
Regen: 25 %

Di. 12.07.

max: 26.2 °C
min: 22.2 °C
Sonne: 10 h
Regen: 55 %

Mi. 13.07.

max: 28.5 °C
min: 20.4 °C
Sonne: 13.5 h
Regen: 40 %

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