Normandie - Atlantikküste – Paris – Seine-Tal - Calvados-Küste –  „Route du Cidre“ – Burgund - Unsere spektakuläre „Tour de France“



Frankreich per Rad ist ein absoluter Hochgenuss. Schon am ersten Tag verführt uns die Seinemetropole Paris mit ihren monumentalen Sehenswürdigkeiten, die mit den neu gebauten Radwegen wunderbar zu erreichen sind. Das romantische Seine -Tal und die Kreidefelsen am Ärmelkanal sind weitere Höhepunkte der Reise. Mit der Normandie lädt eine Region ein, in der sich herrliche Küstenlandschaften mit dem malerisch ländlichen Hinterland verbinden und die sehr berühmt ist für ihre Produkte wie Camembert, Calvados und Cidre sowie für großartige Städte und bedeutende, historische Monumente, wie wir sie zum Beispiel an den Landungsstränden der Invasion von 1944 vorfinden. Auch das Nordburgund mit seinen berühmten Weinlagen wie Chablis und seinen verträumten Flusslandschaften hat seine ganz besonderen Reize. Alles in allem eine einmalige „Tour de France“ mit vielen Highlights, auch während der An- und Rückreise.

1.Tag: Anreise nach Paris mit Radtour durch die französische Metropole
(ca. 25 km, leicht)

Sonntags Anreise über Lothringen und der Champagne, vorbei an Verdun und Reims nach Paris. Dort ist das Radwegenetz in den letzten Jahren stark ausgebaut worden. Am Sonntag sind die Seine-Kais, viele beliebte Einkaufsstraßen und Busspuren den Radfahrern vorbehalten. Wir laden am Eiffelturm die Räder aus und radeln entlang der Seine durch das Zentrum vorbei an den wesentlichen Höhepunkten wie dem Triumphbogen, der Champs Elysées, der Place de la Concorde, dem Invalidendom, den Tuileriengärten mit dem Louvre und der Kathedrale Notre Dame. Danach geht es über die wunderschöne Place des Vosges auf malerischer Strecke entlang dem Kanal St. Martin bis zum Park von La Vilette. Von dort bringt uns der Bus zum Hotel nach Vernon. Für diese Tour bitten wir um Mitnahme von Warnwesten.

2. Tag: Das Seine – Tal mit Rouen und dem Monet-Haus
(ca. 72 km, leicht)
Am frühen Morgen starten wir am Haus des berühmten Impressionisten – Malers Claude Monet in Giverny an der Seine. Danach geht es auf malerischer Route auf dem Seine - Radweg abwärts. Wir radeln auf verträumten Landstraßen und einsamen Wegen über Felder und Wiesen zur Ruine von Château Gaillard, der einst von König Richard Löwenherz erbauten Burg hoch über der Seine, die zu einer Pause einlädt. Weiter geht es auf charmanter Strecke im Tal der Seine teils direkt am Ufer, vorbei an Felsklippen, durch weite Haine mit einsamen Bauernhöfen und kleinen Kirchen vorbei an der Schleuse beim ehemaligen Fischerdorf Poses zur Abtei von Pont-de-l‘Arche. Hier endet unsere Tagesetappe. Per Bus geht es ins Zentrum von Rouen, wo wir bei einem kleinen Aufenthalt in der romantischen Altstadt die mächtige gotische Kathedrale und den Ort besichtigen. Hier wurde im 15. Jhd. Jeanne d‘ Arc von den Engländern auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Übernachtung in Rouen.

3. Tag: Die „Avenue verte“, die Alabasterküste mit den Kreidefelsen
(ca. 66 km, mittel)
  
Der Bus bringt uns nach Neufchatel-en-Bray. Hier führt uns der Radweg „Avenue verte“, ein Teil des Fernradwegs Paris – London, auf einer ehemaligen Bahntrasse durch eine Hügellandschaft, geprägt von Obstbäumen und grünen Wiesen zum Hafen von Dieppe an der Ala-
basterküste am Beginn des Ärmelkanals. Nach der Mittagspause an der Strandpromenade erklimmen wir die Falaises, die Kreidefelsen an der Atlantikküste, die uns den ganzen Tag begleiten. Durch englisch anmutende Heckenreihen geht es zum Künstlerort Varengeville, wo auf dem Seemannsfriedhof der Maler Georges Braques begraben ist. Von der Kapelle aus hat man eine spektakuläre Sicht auf die Steilküste und den wogenden Atlantik. Vorbei am Leuchtturm von Ailly führt uns der Weg weiter über die Badeorte Sainte-Marguerite und Quiberville zum romantischen Rosen-, Mühlen- und Fachwerkort Veules-les-Roses, das zu einem der schönsten Dörfer der Normandie zählt. Nach einer Kaffeepause verladen wir die Räder und fahren mit dem Bus vorbei an Le Havre über die große Autobahnbrücke „Pont de Normandie“, die sich spektakulär 2 km über die Seinemündung spannt, weiter zum malerischen normannischen Bade- und Touristenort Honfleur, wo wir uns in einem Landhotel für drei Nächte einquartieren.

4. Tag: Die normannische Landungsküste der Alliierten-Invasion 1944 und die schönen Strände
(ca. 65 km, mittel)

Mit dem Bus geht es Richtung Westen, vorbei an Bayeux durch eine eher einsame, aber wunderschöne Küstenlandschaft, Schauplatz der größten Militäroperation der Geschichte. An den Atlantikstränden landeten bei der Operation „Overlord“ am 6. Juni 1944 die Alliierten Truppen mit ca.180.000 Soldaten inkl. ca. 25.000 Fallschirmjägern. Neben den Resten von Beton-Landungsbrücken im Meer und Geschützbunkern der Deutschen Armee sehen wir beeindruckende Denkmäler, Gedenkstätten und Kriegsmuseen. Wir beginnen die Radtour am Omaha – Strand bei Colleville, wo sich auch der Soldatenfriedhof der Amerikaner mit ca. 20.000 Gräbern befindet.  Über den Hafen von Port-en-Bessin erreichen wir die Badeorte Arromanches-les-Bains mit seinem Kriegsmuseum, Courseulles und den Juno-Beach, St. Aubin, und schließlich unser Ziel Ouistreham mit dem Sword-Beach an der Mündung der Orne. Je nach Wetterlage können wir alternativ auch eine Runde ins Landesinnere zum Schloss Fontaine-Henry oder nach Bayeux machen, wo sich der berühmte handgestickte Wandteppich aus dem 11 Jhd. befindet.

5. Tag: Malerische Hafenstadt Honfleur, mondänes Seebad Deauville und Côte Fleurie
(ca. 64 km, leicht)
 
Wir starten wieder bei Ouistreham und kommen bald zur „Pegasus–Brücke“, der damals heiß umkämpften Stellung der Deutschen. Weiter führt uns der Radweg durch ein Vogelschutzgebiet Richtung Atlantik in die hübsche Hafenstadt Cabourg an der Mündung der Dives. Im dortigen Grand Hotel schrieb der Dichter Marcel Proust an seinem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Über den altehrwürdigen Badeort Houlgate radeln wir entlang der Côte Fleurie (Blumenküste) zum mondänen Seebad Deauville mit seinem bekannten Casino und seinen prächtigen Belle-Epoque-Villen. Diese Region gilt seit über 150 Jahren quasi als der „Urlaubs-Stadtteil“ von Paris. Über die benachbarte Altstadt und den Hafen von Trouville geht es zunächst auf Nebenstraßen, dann auf der aussichtsreichen Küstenstraße in das vielbesuchte Künstler- und Touristenstädtchen Honfleur mit malerischem Segelhafen, wo unsere Tour mit einem längeren Aufenthalt endet. Wer Lust hat, kann einen spektakulären Abstecher auf die Autobahnbrücke „Pont de Normandie“ zu einem herrlichen Fotostopp machen (hin & zurück 12 km zusätzlich).

6. Tag: Vieux-Port – La Bouille
(57 km, leicht)

Wir kehren an die Seine zurück und radeln durch den Nationalpark „Park Naturel Régional Des Boucles De La Seine Normande“. Start der Tour ist in Sainte-Opportune-la-Mare, mit einer herrlichen Aussicht über das Seinetal. Eine Abfahrt bringt uns in das zauberhafte Dorf Vieux-Port, mit seinen charmanten, strohgedeckten Fachwerkäusern, umgeben von hübschen Blumengärten. Wir folgen dem Verlauf der Seine und umrunden dabei den Wald von Brotonne. Kleine, verwunschene Ortschaften wie Aizier, Le Quesney, Vatteville-la-Rue oder Saint-Nicolas-de-Bliquetuit liegen auf unserer Strecke. Das „Manoir des Templiers“, ein Herrenhaus aus dem 13. Jahrhundert lädt zum Fotostopp ein. Zweimal nehmen wir eine Fähre, um die Seine zu überqueren und eine der zahlreichen Flussschleifen abzukürzen. Dann haben wir La Bouille erreicht, das heutige Ziel unserer Radtour. Von hier aus fahren wir mit dem Bus nach Auxerre am Fluss Yonne, wo wir noch einmal in einem typischen französischen Landhotel übernachten und in einem schönen Lokal in der Altstadt mit Blick auf den Fluss zu Abend essen.

7. Tag:  Auf herrlichen Radwegen durch Nordburgund, entlang dem Canal du Nivernais, Vezelay und Heimreise
(ca. 42 km, leicht)

Zum Abschluss erwartet uns eine landschaftlich wunderschöne, leichte Tour entlang dem Fluss Yonne und dem Canal du Nivernais, der bei Hausbootfahrern sehr beliebt ist und Burgund mit der Loire verbindet. Auf ehemaligen Treidelpfaden führt der Radweg bald nach Auxerre vorbei an Schleusen, kleinen Flusshäfen, malerischen Dörfern und beindruckenden Felsformationen aus der Jurazeit. Kurz vor Vezelay, im Mittelalter Startpunkt eines Kreuzzuges, verladen wir die Räder und treten die Heimreise an. Über die Burgunder Weinregion, Beaune, Besancon, Basel und Zürich erreichen wir gegen 22:00 Uhr das Allgäu.

Unsere Leistungen

- Fahrt im Fernreisebus
- 6 x Übernachtung /  Halbpension
  mit Frühstücksbuffet
- Gepflegte ***Hotels
- Radreiseleitung Anke

Für Frankreich besteht Mitnahmepflicht
von einer Warnweste !

Zustiege

Kempten Eisstadion (Memminger Straße)

RAD Normandie - Atlantikküste - Paris - Seine-Tal - Calvados-Küste - Burgund


So. 18.06. bis Sa. 24.06.2023
ab 957,- €*
ausgebucht

*) Inkl. 25,00 EUR Frühbucherrabatt bis zum 31.01.2023.
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Sa, 04.02.

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Mo, 06.02.

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