Slowenien - Grünes Juwel zwischen Drau und Mur



Slowenien ist ein kleines Land, das auf kurzen Distanzen abwechslungsreiche Impressionen bietet. Wir unternehmen eindrucksvolle Radtouren in die friedvollen Territorien Ostsloweniens. Unter Anderem erforschen wir das ansehnliche slowenische Drautal und ruhige Naturparks. Alte Burgen und Ruinen bekunden eine lange, bewegte Geschichte. Trotz moderner Einflüsse sind die Slowenen mit alten Traditionen verbunden. Abseits des bunten Treibens in den größeren Städten erwarten uns Regionen die kaum touristisch erschlossen sind - das sichert uns einen Radurlaub im Einklang mit der Natur zu. Mit etwas Glück erspähen wir Meister Adebar, der sich gerne über den Dächern der entlegenen Bauernhöfe sein Nest baut. Die zahlreichen Weinstraßen, und von Wäldern gesäumten Radwege geleiten uns über die Anhöhen dieses reizvollen Landes. Gutes Radmaterial und gute Kondition sind für diese Tour erforderlich.

1.Tag: Anreise / Maribor - Ptuj
(ca. 30 km)

Wir radeln an der Drau durch Gebiete, die weitgehend unter Naturschutz stehen. Die Weinreben an den steilen Hängen versprühen ihr südlichen Flair. Von einer Anhöhe grüßt uns die Ruine Vurberk aus dem 13. Jahrhundert. Abgelegene Höfe und verschwiegene Dörfchen zieren unseren Weg nach Ptuj. 

2. Tag: Bad Radkersburg - Trojica See
(ca. 55 km)

Heute radeln wir einige Kilometer durch Kürbis- und Maisfelder auf österreichischem Terrain. Entlang der slowenischen Grenze beradeln wir flaches Gebiet. Doch wenn wir die Murseite gewechselt haben, befinden wir uns in Slowenien und müssen bald einige Anstiege überwinden. Dafür werden wir mit schönen Ausblicken auf ein friedvolles, idyllisches Panorama entschädigt. Wir durchfahren „Slovenske Gorice“ – die „Windischen Bühel“ – ein atemberaubend schöner Landstrich und ein Glanzpunkt des heuten Tages. Unser erstes Etappenziel ist Sveta Trojica. „Die heilige Dreifaltigkeit in den Windischen Büheln“ ist eine dreitürmige, barocke Wallfahrtskirche, der wir einen Besuch abstatten. Der gleichnamige dazugehörige See und die Kirche bilden ein wunderschönes Ensemble der Beschaulichkeit.

3. Tag: Sveta Trojica - Ptuj
(ca. 55 km)

Noch mehrere Kilometer durch Weingärten haben wir vor uns, bis wir in den ostslowenischen Hauptort Maribor an der Drau gelangen. Die hübsche, historische Innenstadt hält seine Besucher gern zu Spaziergängen, oder zu einem Gläschen hiesigen Weines an. Maribor besitzt einen über 400 Jahre alten Rebstock – den Ältesten Europas, der Jahr für Jahr Früchte trägt. Zusammen mit dem bewaldeten Naherholungsgebiet Pohorje – bildet die Stadt ein beliebtes Ausflugsziel der Österreicher. Wir fahren auf kleinen Straßen durch Wiesen und Felder – das mächtige Pohorja Gerbirge, das für den Wintertourismus eine große Rolle spielt, lassen wir hinter uns. Nun beginnt die fruchtbare Drau-Ebene, die wegen ihren großen Obst- und Gemüseanbaus die „Kornkammer Sloweniens“ genannt wird. Nicht mehr weit ist es  nach Ptuj – ein sehenswertes Städtchen mit einer trutzigen Burganlange und reich an Kulturschätzen. In den Fassaden der Altstadt spiegelt sich Nostalgie und Altertum.

4.Tag: Raum Putj – Bad Radkersburg (ca. 45 km)
Der heutige Radtag führt uns durch eine Hügellandschaft, deren Schönheit kaum zu überbieten ist. Auf unserem Weg begegnen uns großflächig angelegte Bauernhöfe mit weiten Weideflächen für Rinder und Schafe, die das Landschaftsbild mit Idylle anreichern. Von einem Hochplateau erleben wir einen prächtigen Ausblick, der die Weiten des Landes offenbart. Die verschiedenen Landschaftsformen bergen auch einen Reichtum an Pflanzen. Bis wir wieder ins österreichische Bad Radkersburg gelangen, haben noch einige Anstiege zu überwinden die uns immer wieder phantastische Panoramablicke gewähren.

5. Tag: Ptuj - Jeruzalem
(ca. 55 km)

Des Öfteren begegnen wir dem Draukanal, der uns bis zum Ptujer Stausee leitet. Er ist der größte, künstlich angelegte Stausee Sloweniens. Wir befinden uns an den Ausläufern der „Windischen Bühel“ und lassen uns Richtung Osten treiben. Die friedlichen Ortschaften, denen wir begegnen, sind malerisch in die Landschaft eingebettet. Immer wieder werden wir beschenkt mit Blicken auf die sonnenverwöhnten Weinberge. Jeruzalem, unser heutiges Etappenziel, liegt inmitten eines Naturparks, der die edelsten „Tropfen“ Sloweniens hervorbringt. Seinen Namen erhielt der verträumte Ort an der slowenischen Weinstraße von deutschen Kreuzrittern, die von seiner Schönheit so beeindruckt waren, dass sie ihn nach der biblischen Stadt benannten.

6. Tag: Heimreise

Unsere Leistungen 

- Fahrt im Fernreisebus
- 5x Übernachtung / Halbpension in
  guten Mittelklasse-Hotels
- Stadtführung in Maribor
- Reiseleitung & Veranstalter Alex

Zustiege

Kempten Eisstadion (Memminger Straße)

RAD Slowenien


Fr. 25.10. bis Mi. 30.10.2024
ab 997,- €
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